Beispiel Honorarvereinbarung und Mandadtsbedingungen

Honorarbemessung nach Zeitaufwand
Das Honorar bemisst sich nach dem geleisteten Zeitaufwand. Der Stundenansatz der Anwältin beträgt CHF …… pro Stunde.
Die Anwältin informiert den Auftraggeber / die Auftraggeberin periodisch oder auf Verlangen über die erledigten Arbeiten, den total geleisteten Zeitaufwand und die Höhe des geschuldeten Honorars.

Auslagen, Mehrwertsteuer
Zusätzlich zum Honorar werden Spesen (Reisekosten etc.) und Auslagen (Porti, Telefon, Telefax, Fotokopien, e-mail, etc.) in Rechnung gestellt und separat ausgewiesen. Die Rechnungsstellung erfolgt zuzüglich Mehrwertsteuer gemäss dem bei Rechnungsstellung anwendbaren Mehrwertsteuersatz.

Kostenvorschuss / Rechnungsstellung / Aufbewahrung der Akten
Der Auftraggeber / Die Auftraggeberin verpflichtet sich, der Anwältin auf deren Verlangen einen angemessenen Vorschuss zu leisten und diesen nötigenfalls zu ergänzen.
Die Anwältin ist befugt, zehn Jahre nach der rechtskräftigen Entscheidung bzw. zehn Jahre nach der Zustellung der Abrechnung die nicht abgeholten Akten des Auftraggebers / der Auftraggeberin und die eigenen Handakten zu vernichten.

Widerruf der Vereinbarung / Gerichtsstand / anwendbares Recht
Die Honorarvereinbarung ist jederzeit widerrufbar. In diesem Fall gelten die vorliegenden Honorarvereinbarungen bis zum Zeitpunkt des Widerrufs.
Streitigkeiten zwischen dem Auftraggeber / der Auftraggeberin und der Anwältin werden durch das Gericht am Geschäftssitz der Anwältin entschieden, soweit das Gesetz keinen anderen, zwingenden Gerichtsstand vorsieht.
Auf Streitigkeiten zwischen den Parteien ist schweizerisches Recht anwendbar.